Roadtrip Tag 1: Donostia - Sobrón (30.05.2017)

Der Tag fängt da an wo er gestern aufhört hat: mit Regen....
Zum Glück müssen wir erstmal noch packen. Vor 12h werden wir kaum loskommen und hoffen, dass bis dahin das Wetter gut wird.
12:30h Start in der Tiefgarage. Der Regen will einfach nicht aufhören. Also los im Niesel aber in die Regen Klamotten quälen wir uns nicht, soll schließlich eigentlich gar nicht regnen und wenn dann gleich aufhören. Erstmal tanken. Dann Frühstücken bis der Regen abzieht.




14:30h - der Regen hat kurz aufgehört. Zeit endlich zu starten- eigentlich war der Plan über die Berge durch den ersten Nationalpark zu fahren. Bei dem Wetter überflüssig also Autobahn. Die ist allerdings wunderschön und kurvig aber es regnet immer mal wieder. Nach 30 Minuten kommt die Sonne durch! Über uns kreisen Unmengen Adler. Das wird doch!  Wir fahren in Irurtzun von der Autobahn und sind sofort in herrlicher Landschaft auf tollen Strassen unterwegs.




Wir stellen unterwegs fest dass wir zwei Dinge vergessen haben im Bus. Kettenspray und Spanner. Vor allem die Spanner sind ein Problem, weil ich bei jeder Bodenwelle von meiner gelben Gepäck Rolle nach vorne geschubst werde. Nach 120 km Zweikampf platzt mir der Kragen und ich sehe ein, dass ich was ändern muss. Also die Rolle noch nach hinten abgespannt und zwei Bodenwellen später ein fettes Grinsen im Gesicht ob des erlangten Sieges und erweiterten Sitzplatzes. Und das Kettenspray haben wir auch noch gefunden :)



Ab da umfahren wir gekonnt alle Regen Wolken die uns umzingeln. Chagga!




In Gsaltza/Añana tauchen komische Gebilde auf, wir bleiben stehen und sehen eine Saline. Im Landesinneren... Über Holz Bahnen wird das offenbar salzige Wasser in Becken geleitet. Dort verdunstet es und das Salz bleibt übrig. Sieht cool aus mit den Holzunterbauten für die Becken.


 



Gegen 19h haben wir unser Fahr Soll erreicht (250km pro Tag) und suchen eine Unterkunft. In einem Fels- Eldorado am Ebro Stausee tauchen plötzlich lauter verfallene Gebäude und Brücken auf und ein Wegweiser zu den Hotels. Genau unser Ding also checken wir das ab. Ein Hotel gibt es noch, alles andere ist mindestens seit 10 Jahren verlassen. Wir mieten uns also hier ein - als einzige Gäste. Ein toller Start für morgen ist uns in dieser schönen Gegend garantiert. Und sogar die Motorräder haben ein Dach über dem Kopf :)






     
Beim Essen machen wir uns schlau warum hier so viele Hotels im Nirgendwo stehen. Beeindruckenderweise war hier mal ein Thermalbad mit 500 Übernachtungsmöglichkeiten, mit Casino usw. das war um die Jahrhundert Wende.









   
Heute gibt es nur noch Gerippe. Selbst die Brücke ist seit einem Hochwasser 2015 teilweise eingestürzt.
Nach dem Besuch der Gerippe machen wir unsere all abendliche Arbeitsteilung. Rebecca schreibt Blog und Uller plant die Route.




. Bewacht werden wir von einem verschmusten Kampf Hund



  

Comments