Vorbereitungen Montebanien

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Die Vorbereitungen gehen mal wieder los!

Nachdem letztes Jahr der ACT Montenegro & Albanien (von uns Montebanien genannt) veröffentlicht wurde und Albanien schon seit längerem eine Idee für uns war, ist dieser ACT dieses Jahr das Ziel. Wir haben ein Datum festgelegt und in unserer Endurogruppe gefragt wer Lust hätte. Aus Anfangs 7 Kandidaten sind es final 5 geworden. 3 Mädels, 2 Jungs 😍.

Und damit ging dann die Vorbereitungsphase los, die diesmal krass anstrengend war. Nachdem ich ja letztes Jahr die GS verkauft hatte, wollte ich mit der 650er Husky fahren. Die hat aber wieder ihre Mucken gemacht (plötzliches Gasgeben) also schied die aus und ich habe spontan eine Voge 300 Rallye gebraucht gekauft (nach Ihrer Herkunft rassistischerweise von Uller nur Chinakracher genannt).

Uller hat die Gunst der Stunde erkannt seine nineT noch zu verkaufen bevor alle potentiellen Interessenten merken, dass es seinen Umbau jetzt von BMW serienmäßig und nochmal besser gibt in Form der neuen R12 G/S. 

Dann war aber die Frage womit er jetzt, ohne Motorrad fahren soll, kurzzeitig wollte er allen ernstes Begleitfahrzeug machen! Da ich aber ja eher unvernünftig und vor allem ungeduldig veranlagt bin habe ich alle Hebel in Bewegung gesetzt um noch die R12 G/S zu bekommen und den ersten Kundendiest zu machen. Aber selbst dann waren wir unsicher, ob Uller die jetzt für die Tour nehmen soll denn sie ist sehr hübsch aber wieder sauschwer und vor allem sehr neu 🙈🙈🙈.

Ok Motorradfrage ist geklärt. Klamotten Frage ist das nächste große Thema. Nachdem eine Bekannte, die die Strecke im Mai gefahren ist, über ihren Anzug geflucht hat und meinte sie würde nächstes Mal mit noch in der Ortema (Protektorenjacke) fahren, habe ich es zu Hause bei 35 Grad getestet und das Argument eingesehen. Die Hose belasse ich aber bei der Anzughose, die kann man wenigstens gut lüften mit den Reißverschlüssen.

Nächste Aufgabe: Der Chinakracher hatte leider nicht eingetragene europäische Reifen drauf, deshalb musste der noch Neue bekommen sowie das TÜV okay und die Eintragung in die Papiere…

und dann mussten noch Halterungen fürs Handy für die Navigation installiert werden usw.

Für mich ist die allermeiste Arbeit in den Versuch geflossen meine Blogeinträge etwas mehr durch Technik/IT unterstützen zu lassen (okay der Grund was schnöde- ich will abends lieber mit den anderen mein Getränk trinken, anstatt im Zimmer meinen Blog zu schreiben bis mir die Augen zufallen) und die Idee klingt eigentlich gar nicht so wild: mit einem Sena Kommunikationssystem per Sprachsteuerung das Handy dazu bewegen unterwegs, wenn was besonderes passiert, eine 1 min Sprachnachricht zu diktieren. Die zu Text zu trankribieren und abends alle Texte zu einem Rohtext zusammenzufügen, den ich dann finalisiere. Aber die Tücken waren nicht zählbar…falls das jemand jemals nachbauen möchte sei er/sie hiermit gewarnt: mit Apple geht das schon mal nicht. Mit Android geht der erste Teil immerhin. Die Trankription kommt dann eigentlich harmlos daher aber ich habe letztlich nach sicher 3 vollen Programmiertagen aufgegeben. Aber ich habe auch für zukünftige Reisen noch den Bedarf - falls also jemand eine App für mich entwickeln will- nur her damit!

Und irgendwann kommt der Tag an dem man dann nach all den Planungen und Gruppen-Whattsapp-Calls alles packen muss…

alleine 6 kg Werkzeug hat Uller dabei damit wir für jedes Moped die richtige Nussgrösse zum Räderausbau dabei haben.

Und noch ein bisschen Customizing

und dann macht sich unser ungleiches Paar auf den Weg in den Transporter.

Freund Rainer hat uns seinen Motorradhänger ausgeliehen, um die anderen 3 Mopeds aufzuladen (haben alle keine Tranporter, Hänger oder sonstige Fahrzeuge die dem Hobby entsprechen würden (naja eigentlich haben sie ja nicht mal Motorräder… Thom hat sich für die Tour eine Honda CRF 300 Rallye gekauft und Sandra hat ein Werksmotorrad von BMW bekommen). Ohnehin ist von 5 Leuten nur Fee jemals mit ihrem Fahrzeug offroad gewesen, alle anderen haben für sie neue Fahrzeuge. Das kann ja lustig werden.. - der ACT Montebanien ist übrigens mit „schwer“ klassifiziert.

Nachdem Thoms CRF aufgeladen ist (und zack schon auf dem Hänger umgefallen, weil der Gurt ruckartig losgelassen hatte - unbekanntes Gurtsystem 🤷🏻‍♀️🙈) stellen wir fest dass der Reifen, den Rainer extra für uns hat neu aufziehen lassen, Luft verliert.

Also noch ganz schnell Ventil organisieren (danke Martin!) Aber das hilft leider nicht. Der Reifen gibt keine Luft ab, es geht aber auch keine rein. Wenn wir morgen um 8h am Treffpunkt in München sein wollen, bleibt uns nichts anderes übrig als das Ersatzrad zu nehmen 🙈.

Und so starten wir dann und kommen mit 3 Mopeds in München an, um Fee und Sandra zu treffen und deren 2 Mopeds auch noch aufzuladen (auch das schon eine Challenge einen Ort zu finden, an dem es genug Platz für die Aktion gibt; aber das Fußballstadion hat ausreichend Parkplätze)

Die erste Teamchallenge ist bestanden. Zu viert geht das in einer guten Stunde und nun haben wir eine teure und schwere Verantwortung im Gepäck und fahren nach Bled in Slowenien für die erste Nacht bei Ullers Ex-Kollegin Sabine



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