Roadtrip Tag 4: Becerrea - O Hio (02.06.2017)


Unser Übernachtungsort ist nicht von touristischem Wert; deshalb und weil der Wetterbericht für Montag Regen vorhersagt haben wir beim Abendessen beschlossen, früh loszufahren um die zwei Tage am Meer, die geplant sind, voll zu nutzen.
Abfahrt also um 8:30h. Da Becerrea am Berg liegt, hängen die Wolken voll drin und es sieht kalt aus zum starten... Vor uns liegt eine vielversprechende Kurven Strecke bis Sarria. Ziel ist heute Marin und dort einen Zeltplatz zu finden direkt am Atlantik.
Der frühe Vogel oder: wer will schon Würmer wenn er Supermärkte haben kann...
Früh aufstehen bringt nix. Der Supermarkt hat noch zu, es ist kalt (16 Grad) und neblig in den Wolken.






Wir fahren zwei Stunden in der Kälte, verfahren uns zwar nochmal, aber dürfen deswegen die mega Kurven, die man super durchfliegen kann, nochmal zurück fahren. Wie immer helfen die Strassen Schilder nicht für die Orientierung. Die müssen die Dörfer in einem Ring um einen herum bauen anders ist es nicht zu erklären, dass zwei Schilder zum nächsten Ort in die entgegensetzen Richtungen zeigen. Und das Muster wiederholt sich. Egal, heute kann man nach Himmelsrichtung fahren und das klappt auch.
 Auch in Spanien muss es im April diese extreme Kälte gegeben haben. Die Walnussbäume sehen aus wie bei uns. Alles erfroren.
Seit Sarria werden wir für Pilger gehalten. Einen Teil der Strecke fahren wir auch auf dem Jakobsweg und wir sehen immer mehr Pilger auf dem Rad und zu Fuß. Aber 100 km vor Santiago de Compostela fahren wir ab Richtung Atlantik. Mittlerweile hat es 24 Grad und somit perfektes Fahr Wetter.







Auf einem Berg Rücken sind wir mal auf einer Linie mit den Wind Rädern die es hier auf jedem markanten Berg Rücken gibt.




Dann haben wir endlich Marin erreicht. Jetzt noch die Küste entlang dann sind wir da wo unser Finger auf der Landkarte beschlossen hat, dass es schön sein muss. Zunächst sehen wir davon nicht viel. Hässliche Gebäude wohin man schaut. Das zieht sich schon seit gestern so durch. Die meisten der wunderschönen alten Häuser verfallen und daneben stehen böse neue Bauten.
Aber immerhin wir fahren durch lauter Eukalyptuswälder. Sehr hübsch.


Und ein Ort (O Hio - Doade) gefällt uns dann doch ganz gut, hier steigen wir ab und bleiben für die Nacht oder auch zwei, mal sehen. Das Wetter hält uns vom Zelten ab, ziemlich dunkle Wolken, kaum Sonne heute.




   
Der westlichste Punkt der Tour ist erreicht.
Km heute: 260
Km gesamt: 1191

Comments