Fahrtag 2 - Mist, es regnet
Fies, der Tag fängt verregnet an. Ist eh schon nicht einfach, jetzt noch matschig. Eieiei.
Aber erstmal Frühstück. Große Freude, Guido ist gut angekommen und ab jetzt Teil der Gruppe. Er bekommt auch nen 2-Takter und fährt mit uns in der mittleren Gruppe mit. Die ist mit Abstand die größte Gruppe. In der einfachsten Gruppe sind Martin, Florian, Mehmet und von uns Maike und Fee, in der schwersten Gruppe sind nur Benni und Sascha und der Rest ist in der mittleren (Guido, Rainer, Uller, Oli, Axl, Uwe, Ben, ich).
Zwei Mal muss ich heute den Joker ziehen, weil ich vor dem vor mir liegenden Hindernis verweigere (beides kurze und für meinen Geschmack sehr steile Abfahrten). Joker ziehen heißt: unter meist schwierigen Umständen irgendwie absteigen, Ben, der hinter mir fährt mit flehenden Augen anschauen und bitten, mir bitte die Kiste da mal kurz runterzufahren. Ich pushe mich oft über meine Angstgrenze aber manchmal hilft es auch einfach sich helfen zu lassen. Hat gedauert das zu lernen, heute bin ich froh, mal um Hilfe fragen zu können. Man muss nicht immer stark sein oder stark tun :-)
Die schönste Einlage gibt's leider nicht als Foto sondern nur im Bildgedächtnis von Ben der wieder hinter mir fuhr. Eine sehr tiefe und breite Schlammpfütze. Ich fahre am linken Rand und will noch weiter nach links, aber statt dessen schaue ich die Schlammpfütze in ihrer ganzen Breite an und ehe ich mich versehe, merke ich, dass ich das nicht mehr retten kann und strecke meinen rechten Arm Richtung Schlamm aus. Während dem Fallen muss ich schon so lachen ,weil ich denke wie doof kann man sein ausgerechnet hier einen Abflug zu machen. Naja, schöne Fango Packung für meine rechte Seite, die linke bleibt trocken. Insgesamt fliegen die Mopeds heute zur Genüge links und rechts ins Gebüsch. Ein bisschen zu viel Gas ein bisschen zu viel gebremst, ein bisschen zu viel Geschwindigkeit oder ein bisschen zu wenig, alles eine Gelegenheit die Mopeds wegzuwerfen :-)
Eine Pause gibt's heute wieder an einem See, diesmal aber unten am See. Dort hängen etliche Jugendliche in ganz schicken Klamotten ab weil heute Zuckerfest im Islam ist. Da wirken wir etwas lustig mit den Enduroklamotten.




Dann geht es zurück zum Mittagessen. Auf den ersten Metern Teerstrasse macht Guido plötzlich einen unerwarteten Abgang. Sein Vorderrad hatte keine Luft mehr und deshalb hat es ihm das Rad weggezogen und er hatte Glück, dass er außer einer Macke im Helm (Kinn) und einem kleinen Cut in der Hand nichts abgekommen hat.
Nachmittags wechselt Sascha in die Anfängergruppe um da mal seinen Rücken zu entspannen. Mit der anschliessenden Aussage "ganz schön flotte Anfängergruppe"
Und der Nachmittag läuft ganz gut, locker am Lenker wird langsam, die Blasen an den Händen sind aber leider schon da und lassen sich nicht mehr verhindern.
Ich beschließe den Nachmittag lieber auszusetzen denn es regnet wieder. Maike und Fee haben die selbe Idee, die Jungs wollen weiterfahren.
Die Zimmer sind übrigens alles andere als gut. Die Betten sind konkav, man rollt automatisch zueinander, die Bezüge passen nicht richtig drauf und in manchen Zimmern sind die Betten so gestellt, dass man eigentlich nicht reinkommt...









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