Fahrtag 3 - Die Karten werden neu gemischt
Die mittlere Gruppe ist ja ziemlich voll und heute fährt Sascha mit uns und es macht irgendwie keinen Sinn, dass Benni ganz alleine mit Personal Guide fährt - also geht von uns der Teil der Gruppe der fahrerisch stark ist, in die schnelle Gruppe.
Von gestern ist es noch ordentlich matschig und die erste Etappe die Ivan ausgesucht hat, ist gleich mal wenig erfreulich, Matsch, Matsch und Matsch. Entsprechend liegen die Mopeds überall im Schlamm. Sascha hat recht wenig Stress mit den Bedingungen und fängt sofort an, wie ein Hütehund um uns herum zu fahren und allen zu helfen.


Nach der Etappe ist Ivan gewarnt, dass alles noch zu matschig ist und findet steinigere Strecken. Wieder unten angekommen wartet eine Flußquerung auf uns. Rainer hat irgendwann beschlossen er mag keine Flußdurchfahrten und tatsächlich wirft er sich auch bei dieser feucht- aber nicht fröhlich ins Wasser. Er ist pitschnass und leert erstmal seine Stiefel aus.

Irgendwann geht es ziemlich lange über eine Art Wanderweg den Berg hoch. Aber dann kommt ein Hindernis, ein Schneefeld hängt über dem Weg. Ivan, Rainer und Guido versuchen das Moped von Ivan rüber zu bringen (ich sehe schon alle im Abgrund) und sie schaffen es auch irgendwie. Sascha liegt derweil im Schneefeld und fotografiert die Show. Als das Moped erfolgreich drüben ist, fährt Ivan mal weiter um zu sondieren ob es das einzige Hindernis ist und wir danach wenigstens weiterkommen aber er kommt kopfschüttelnd zurück. Hier geht es nicht weiter. Also Moped über den Schnee zurück und was anderes suchen.
An zwei anderen Stellen ist sie mir dann doch durchgegangen, einmal in einen kleinen Baum das andere Mal die Böschung hoch, als die Jungs hinter mir kamen haben sie komisch geschaut weil ich gegen Fahrtrichtung stand und ihnen nicht ganz klar war, wie ich das hinbekommen habe...
Zum Abendessen sehen wir Axel wieder der sich runtergekämpft hat, aus diesen Betten herauszukommen ist eh schon kein Spaß um so blöder wenn man verletzt ist. Aber wir lesen ihm jeden Wunsch von den Augen ab um ihm einen schönen Abend zu machen.
Immer wieder treffen wir auch die anderen Gruppen in den kurzen Pausen
Auf dem Runterweg fahren wir durch ein Flussbett mit recht großen Steinen, Wurzeln, Wasser und ich bin total im Glück, weil ich alles fahren konnte. Wir profitieren alle ziemlich davon, dass Sascha mitfährt ,weil er so extrem viel Luft nach oben hat dass er ständig an jeder Böschung hochfährt, runterspringt und die Wege von rechts nach links ausnutzt. Ich merke wie mich das freier macht von den Spurrillen und ich suche noch viel aktiver die ganze Breite des Weges auch wenn das heißt auch mal an der Böschung statt unten in der Mulde zu fahren. Heute ist definitiv auch eine Portion Übermut dabei. Wir trauen uns alle was.
Leider scheint das mit dem Übermut bei allen so zu sein. Irgendwann ist Ivan am Handy und erzählt uns, dass Axel im Krankenhaus ist. Wir sind ziemlich in Sorge und mit dem Übermut ist es erstmal dahin. Nachmittags erfahren wir dann, dass er wieder da ist, 2 Rippen sind gebrochen aber das schlimmere ist ein eingeklemmter Ischias der jede Bewegung schlimm macht. Wie doof. Für Axel ist nach 2,5 Fahrtagen der Spaß zu Ende.
Maike und ich gönnen uns heute eine Massage. Ein paar Häuser weiter ist eine Physiotherapeutin die jeden Tag Massage anbietet (muss man dann mittags anmelden wenn man sie abends will). Nicht wirklich Wellness weil ja Muskelkater drin ist in den Muskeln :-/













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