Fahrtag 5 - das Ende naht - Transfer zurück nach Sarajevo

 Wir werden am Donnerstag darüber informiert, dass der letzte Tag nur ein halber Fahrtag ist. Nur bis 13h wird gefahren, dann Mittagessen (Sac) und dann ist fertig. Gut, dass wir schon vorher entschieden haben, am Freitag schon zu fahren. Absitzen im Hotel bis Samstag ist auch nur mittelspannend.

Nachdem es wieder nass ist und der letzte Tag bekanntlich eh der gefährlichste, bitten wir Ivan heute ganz gemütlich zu machen, keiner hat Lust am letzten Tag noch eine Verletzung mitzunehmen. 

Aber erstmal vor dem Start noch ein Gruppenbild


Heute wechselt Mehmet zu uns in die Gruppe. Ist vermutlich der falsche Tag zum wechseln, weil Ivan das mit dem gemütlich fahren genau so umsetzt. Wir fahren breite Schotterwege, teilweise Strasse, wenig Anspruch. nur 2 Stellen die genau in meine Schwäche spielen (steile Auf-und Abfahrten) die ich dann aus Risiko-Aversion heute auch vermeide. Eine kann ich umfahren, einmal ziehe ich den Joker und Uller fährt sie mir über den gräßlichen Dreckhügel der dahinter auch noch eine fiese Mulde hat. Nicht so meins ;-)

Eine Wasserdurchfahrt ist auch noch mal dabei.


Und wieder eine Menge zäher Schlamm...




Zum Schluß noch eine gemütliche Pause mit schönem Blick in einem Forsthaus, dann geht es wieder zurück zum Hotel, auch noch eine halbe Stunde früher als geplant. Das war dann eher ein langweiliger Fahrtag.





Unsere Gruppe bleibt unverletzt, leider erwischt es aber aus der schnellen Gruppe nochmal zwei Leute. Uwe haut sich in voller Fahrt auf die Mütze und prellt sich den Oberschenkel und Peter, der Guide der Schnellen, ist ganz doof beim Vorbeifahren an einem Fels hängen geblieben und hat sich das Knie ausgekugelt. Für ihn ist die Saison die gerade angefangen hat vermutlich gelaufen. So ein Mist. 

Ich muss dann mal unter die Dusche:



Wir geben dann unsere Leihsachen wieder zurück, räumen unser Zimmer leer. mit gepackten Koffern geht's dann zur Spezialität - Sac. Ein Kalbseintopf mit Kartoffeln, Karrotten usw. über dem Holzfeuer gegart. Schmeckt prima.



Axel hat jetzt seine Röntgenbilder bekommen, die fachmännisch begutachtet werden:



Gegen 14:30h folgt die Abschiedsrunde. Axel hat sich entschlossen mit uns mitzufahren, damit er nicht die gesamte Heimfahrt in einer Etappe machen muss. Nach 2 Stunden Sitzen muss er aufstehen sonst sind die Schmerzen zu groß. Wir haben zum Glück noch einige Betten frei in unseren Zimmern  und einen Platz im Transfer Bus deshalb null Problemo.


Die Zimmer in Sarajevo sind ein Traum, groß, sauber und mit harten Betten. Krasser Kontrast zum Hotel Radusa




Nachdem die anderen ja noch nicht in Sarajevo waren, bekommen sie von uns die kurze Stadtführung mit allem was wir für sehenswert halten 



Dazu gehört natürlich die Stammkneipe von Uller und Ben, es reicht noch für ein superschnelles Rennbier.


Denn wir haben ja bei Sascha im Karuzo reserviert und wollen diesmal nicht wieder zu spät sein. Also flitzen wir und sind pünklich da. Er freut sich extrem uns wieder zu sehen und wir sind auch im Glück. Maike wird angesichts der Gerüche, der Playlist und des Alkohols ganz dizzy.


Diesmal wünscht sich Sascha weil wir ja schon zu siebt sind und noch 4 Spanier angemeldet sind, dass wir gerne mehrere gleiche Sachen bestellen dürfen. Machen wir. 


und die Playlist ist so gut dass jeder shazamen will


Vollgefuttert und glücklich geht es dann zurück


aber natürlich nicht ohne Umweg über die 24h Bäckerei bei der Moschee


Ich schlafe schon fest als Uller mich noch weckt weil mein ehemaliger Chef und Firmengründer im Bosnischen Fernsehen auftaucht, wie witzig, da ist man wo völlig anders und wird doch vom Leben in Deutschland verfolgt :-)






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