Wheels and Waves Tag 2 - Artride
Die ganze Nacht hat es geregnet. Aber das Tarp hat dicht gehalten.
Wir schaffen es nicht pünktlich zum Kaffeetreff am Camping zu sein. Das liegt zum einen daran dass wir so müde sind, zum anderen daran, dass unsere italienischen Nachbarn lustig ihren Bus packen und wir das unbedingt bis zum Ende beobachten müssen. Schon praktisch so ein Blick aus dem Bett.
Aber irgendwann haben die Italiener ihren Bus doch fertig gepackt und wir müssen aufstehen. Oli und Thom warten schon beim Kaffee. Wir steigen mit ein ins Frühstück und trinken einen Kaffee nach dem anderen. Irgendwann ist es zu kalt draussen - also ziehen wir nach drin um. Und weil wir nun schon so gemütlich sitzen könnten wir ja auch gleich Essen. Also sitzen wir weiter da und gehen dann gleich zum Bier über. Mit dem Tag ist eh nicht viel anzufangen also genießen wir es, dass wir kein Programm haben. Zu sehen gibts genug, den ganzen Tag reisen neue Leute an und laden Mopeds ab etc. Und zumindest ans Meer und bis ins Village raffen wir uns noch auf nach dem Essen.
Das Meer ist heute ziemlich wild.
Nachdem wir den Nachmittag im Village verbracht haben geht es abends auf die Artride.
Mit dem Motorrad hinfahren macht keinen Sinn, weil wir schon was getrunken haben. Also fahren wir, verrückte Idee, mit dem öffentlichen Bus. Den Mädels geben wir Bescheid und die wollen mitmachen also verabreden wir uns im Bus. Haben wir auch noch nicht gemacht - auf einem Motorradfestival Bus fahren... Mit nur ca. 20 Min Verspätung kommt der Bus, und einen Station später steigen die Mädels dann auch ein.
und weil irgendjemand Pamela vorschlägt auf den Schoss eines Mitfahrers zu sitzen, macht sie das auch und genau so ist die gesamte Stimmung im Bus. Es eskaliert mal wieder. Pamela öffnet ihren in eine Plastikflasche abgefüllten Aperol Spritz der durchs schütteln hochexplosiv ist und schiesst den Deckel in die Gegend und wir haben alle tränennasse Augen als wir bei der Artride aussteigen.
Die Artride findet in der Skatehalle statt. Die Luft ist stickig, Getränke gibt es eh nur draussen
dort spielt auch eine psychedelisch depressive Band in der Fassade.
Nicht so der Ort um zu versumpfen. Also nehmen wir den Bus zurück. Und weil irgendjemand beschliesst noch zur Bar Jean zu fahren wo Barbara und Uli bereits sind, fahren wir bis in die Stadt mit dem Bus
Dort angekommen dauert es eine Weile bis wir einen Tisch haben und es ist wirklich kalt. Das Essen okay aber insgesamt mit dem Wein auch ordentlich teuer aber Spaß haben wir trotzdem
Und weil der letzte Bus zurück schon bald fährt, nehmen wir den und gehen noch mit zum Bungalow der Mädels. Dort gibt es Alkohol, eine Diskokugel und Ermahnungen vom Security













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