Pausentag! Playa de la Rijana



Heute ist unser Pausentag. Oli hat beschlossen für heute noch ein "Einzeltraining" zu nehmen um steile Auffahrten zu üben, wir halten es lieber mit der Kraft des Innehaltens. Kraft tanken um die nächsten drei Fahrtage noch gut durchzuhalten. 

Morgens waschen wir erstmal die Helmpolster. Der Sand ist extrem gemein in den Wangenpolstern und schrubbelt uns die Haut im Gesicht ab- deswegen Waschtag.


Der erste Stop für einen Frühstückscafe ist Rubite allerdings gibt's dort überhaupt gar keinen Kaffee (stimmt übrigens nicht, es gibt doch eine Bar, die hat eine Kapselmaschine und keine Aussenbestuhlung daher unscheinbar und nicht das was wir suchen).  Dafür ist es wirklich hübsch gelegen. 


Und es gibt die Frankes wer auch immer  die sind- aber auch die haben zu. 
Wir haben später gelernt: Der Ort ist wohl recht bekannt geworden durch eine Fernsehsendung "das spanische Dorf" auf Vox. Der Bürgermeister versucht alles, um sein Bergdorf vor dem Aussterben zu bewahren und wiederzubeleben. Und darin kommen wohl auch diese schrägen Vögel vor die eine Bar eröffnet haben (jetzt aber irgendwie auch nicht mehr da sind. War wohl eher Show als eine ernsthafte Nummer)


Und es gibt einen coolen Sportplatz mit Blick aufs Meer hat ja auch nicht jeder.


Und wenn es schon keinen Kaffee für uns gibt, dann nehmen wir wenigstens ein Wasser mit an den Strand.


Und dann geht es runter Richtung Meer. Der ganze Küstenstreifen hier ist aber ein einziges Gewächshaus da gibt es offensichtlich auch keine Cafés. Alles voller Plastikfolie. Deshalb auch liebevoll Costa plastica genannt.


Aber dann - Castell de Ferro bietet uns endlich eine Bar mit Strandblick und einen ersten Kaffee mit Frühstück. Der Strand ist herrlich.




Der Strand zu dem wir eigentlich wollen, heißt Playa de la Rijana und ist nur zu Fuß durch einen Tunnel zu erreichen.  Ein cooler Blick wenn man durch diesen Tunnel auf den Strand schaut

Auch dieser Strand wirklich super schön und es ist praktisch nichts los. es liegen noch maximal zehn andere Leute an dem ganzen Strand - wäre hier eine Strandbar wäre es das Paradies ;)


Das ist der Blick auf die andere Seite wenn man vom Tunnel rauskommt. 

Mehr als eine Stunde ungeschützt in der Sonne halten wir sowieso nicht durch, also machen wir uns auf den Weg zu einem zweiten Kaffee und fahren der Küste entlang nach Calahonda. 

Ein ziemlich seltsamer Ort.  Komplett ausgestorben. Die Touristen für die er gebaut wurde, sind offensichtlich noch nicht da - alle Bars haben zu, auch zwei Strandbars. Trotz dieses herrlichen Wetters. Laut Emily macht hier alles erst nach der Semana santa auf - also nach Ostern.


Nächster Versuch in Motril, aber da gibt's irgendwie auch nichts - also fahren wir zurück Richtung Orgiva, der Hippie Auswanderer Metropole. 

Jede Strasse hier bringt uns durch tolle Landschaft.


Und zum Abschluss gibt es natürlich wieder leckeres Essen von Emily.

Breite Bohnen mit Tomaten, Paprika, Rührei und Frischkäse mit Parmesanpolenta. 




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