Vierter Fahrtag - Trevélez
- das Frühstück drinnen.
Dann müssen Uller und ich leider unsere Siebensachen packen, denn Emily hat ab heute andere Gäste (zwei Reiterinnen aus Stockholm) also müssen wir ins El Brazal weiter unten am Hang ziehen. Aber wir lassen das Gepäck noch in Olis Zimmer.
Und dann geht es auf zu neuen Heldentaten. Kaum unterwegs fahren wir noch vor Orgiva in irgendwelche Seitenwege und einen krassen Abhang runter. Weil ich zu lange gezögert habe, traue ich mich wieder nicht runter... will dann lieber von einer anderen Stelle, 1 m weiter links, anfahren - wir schieben das Motorrad dann aber nur 2 m nach hinten um wenigstens ins Fahren zu kommen. Und unten läuft mittlerweile eine Wandergruppe zusammen... irgendwann beschließe ich jetzt halt todesmutig runter zu fahren, bevor alle Wanderer da sind. Die die schon unten standen, haben wohl gesehen wie mein Angstschweiss ausbricht und haben dann applaudiert. Es ist unglaublich - in Deutschland würde man uns beschimpfen hier beklatscht man uns. Verrückte Welt.
Dann kommt ein Stück das sich anfühlt wie in Marokko zu fahren. Den nächsten Stop gibt's vor der Flussdurchfahrt.
Wieder sind alle trocken durchgekommen, leider hat Dirks Kamera in dem Moment nicht aufgenommen - war ein schönes Bild - das man sich jetzt halt vorstellen muss. (Nachtrag: stimmt nicht, es hat doch geklappt! https://www.facebook.com/watch/?v=753666056159304 )
Dann ging es den Berg wieder hoch, über tief ausgewaschene Rillen - aber seit Bosnien jagen die uns keine Angst mehr ein. Allerdings hab ich in einer der Rillen runterschalten wollen, aber versehentlich den Leerlauf erwischt. Dann bringt einen die Rille doch auch zu Fall...
Oben angekommen hat uns Dirk einen ersten lost place gezeigt. Ein schöner Spielplatz für Auf- und Abfahrten.
Mittagessen gab es in Trevélez - der Hauptstadt des Serrano Schinkens.
Anschließend geht's zu einem anderen lost place über eine breite Piste mit Blick auf die 3.000er mit dem Schnee.
Auf dem Rückweg taucht mein Vorderrad in eine Rille ein, gerade als im Kopf der Gedanke war, dass es gut läuft gerade- ziemlich unvorbereitet überholt mich deshalb mein Hinterrad und ich weiß gar nicht wie das so schnell ging, aber Uller stellt mir die Suzuki wieder auf und mir geht's auch prima also weiter über Schotterpisten und einen kurzen Single trail.
Dann kommt dieses Schild- alles verboten ausser Motorräder, Allradfahrzeuge und Pferde ;)
Schwupps ist der Tag schon wieder vorbei - ich hab mich optisch den Männern angeglichen mit einem hübschen Schnurrbart der noch einige belustigen wird.
Jetzt zackig Oli heimbringen zu Emily, unsere Koffer packen und im El Brazal einchecken.
Auch mega hier, wir haben ein kleines Häuschen und werden gleich mit Eiern und Orangen beschenkt
Nach der bitter nötigen Dusche nehmen wir den wunderschönen Fussweg am Bach entlang nach Lánjaron
Die Stadt ist Nachts viel schöner als tagsüber!
In der Bodega Gonzales gibt es den letzten Platz für uns und regionale Speisen
Im Dunkeln tapsen wir dann den Weg wieder hoch und zack ist es schon Mitternacht und Zeit fürs Bett!

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