ACT Tag 1: Cacela velha - Moura
Wir ziehen durch. 8:30h am Startpunkt in Cacela velha haben wir uns vorgenommen. Und - wann waren wir da?
8:30h! Chagga! Startfoto machen - dabei hat der supernette Gärtner geholfen
Und dann nichts wie los. Es hat 18 Grad und ich mache mal noch die Griffheizung an.
Kurze Zeit später geht es in die Berge. Die Umgebungstemperatur sinkt auf 16 Grad und gerade als ich es frisch finde, geht es ab in den Schotter. Komisch, hier ist mir nicht mehr kalt ;)
Wir fahren mit einem 30er Schnitt und kommen ganz gut voran. Nach 2 Stunden schottern, teils recht ruppig, felsig, kommt eine Wasserdurchfahrt. Die nutzen wir für die erste Trink und Apfelpause.
Die Durchfahrt ist direkt bei einem Park. Um in den zu kommen für sein Picknick, müsste man allerdings nochmal eine Wasserdurchfahrt machen. Hier kommt wohl eher niemand mit dem Rad oder zu Fuss her...
Wir fahren bis Martim Longo dann gibt's Mittagessen. Spiegelei mit Pommes drunter. Als Nachtisch irgendein typisch portugiesischer Nachtisch mit Sahne und Brösel drüber.
Und neben der Straße wachsen die Snacks ;)
Dann erreichen wir Mertola. Zeit mal zu tanken... ansonsten brauchen wir hier nichts.
Die Landschaft ist heute hügelig, abwechslungsreich. Und falls ich mal als Nutztier wiedergeboren werden sollte, möchte ich bitte in Portugal, nicht in Spanien, mein Dasein fristen. Hier sieht man überall Weidetiere. Im Spanien war das sehr selten.
Dann erreichen wir das Minengebiet von São Domingas. Schon die Phönizier haben hier gebuddelt, danach die Römer und dann wurde im großen Stil Kupfer und Schwefel hier gefördert. War wohl damals schon schwierig für die Umwelt und ist es bis heute. 1966 wurde die Mine geschlossen und so hinterlassen. Seither verfällt sie und übersäuert ihre Umwelt.
Sehr cool da. Wir verbringen sicher eine Stunde mit rumfahren, schauen und staunen.
Und dann wird es erstmal Zeit für nen Kaffee, ne Cola und ein Pastel de Nata.
Ursprünglich hatten wir überlegt in Minas de São Domingo zu übernachten aber irgendwie packt uns der Ehrgeiz. Ist ja erst 17h - da kann man ja noch ein bisschen fahren ;). Wir beschließen also, den Tag wenn möglich zu Ende zu fahren (bis Moura). Sollte das nicht klappen, gäbs in Pias noch was zu übernachten.
Eigentlich dachten wir, es geht nur noch am Anfang offroad und dann über Straße- aber auch die Straße entpuppt sich teilweise als unbefestigt. Aber immerhin, man kann es krachen lassen, weil breit und ohne Schlaglöcher.
Und tatsächlich schaffen wir es. Um 19:30h checken wir im Hotel de Moura ein. Wunderschön. Alt, hohe Räume, ein Träumchen. Essen gibt's irgendwo in der Stadt - krass, mir tun heute die Waden weh vom Stehen auf dem Moped - aber waren ja auch viele Stunden heute! Noch vor 24h fallen wir müde ins Bett.
Für die Statistik:
250km davon ca. 160km offroad.
Perfekte Temperaturen sind übrigens:
16-18 Grad fürs offroad fahren (geschlossener Anzug)
19- 21 Grad offroad (Lüftungen offen)
21- 23 Grad onroad (geschlossen)
24- 25 Grad onroad (offen)
Über 25 Grad ist der Strandtag die beste Wahl :)
Hier geht es weiter: https://roadtripon2wheels.blogspot.com/2024/05/act-tag-2-moura-estremoz.html







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