Barcelona

Bild des Tages:

 Obwohl wir gestern unsinnig lang auf waren, wollten wir am Plan festhalten und heute früh auf den Flohmarkt gehen. Diesmal nur zum Verkauf nicht zur Versteigerung (wer die Geschichte nicht kennt kann sie irgendwo im Blog bestimmt nachlesen- in Kurzform: Ein Teil der Stände wird an zwei Wochentagen versteigert. D.h. jemand bietet dann 800 EUR für einen ganzen Stand, kauft ihn und steht in der selben Minute hinter dem Stand um kurz zu sichten was er hat und max. eine Stunde später kommen dann die ersten Kunden und wollen die Sachen kaufen)

Die erste Challenge des Tages (unausgeschlafen !) war mal wieder ein Ticket zu bekommen um Bus fahren zu können. Der Automat war zwar auf Englisch umstellbar aber es war trotzdem absolut unklar was wir brauchen und wie wir es bekommen. Die Frau am Schalter war genausowenig hilfreich aber immerhin haben wir dann verstanden, dass wir das Ticket auch beim Busfahrer bekommen. Hat auch geklappt, allerdings sind Einzelticket wohl immer nur für ein Transportmittel gültig, umsteigen geht nicht, wir hätten auch keinen Beleg dafür gehabt. Naja dann halt 2 Stationen U-Bahn ohne Ticket..

Als der Flohmarkt um 9h dann geöffnet hat, ist ein Strom Frauen eingestürmt, teilweise rennend und wir na klar neugierig, wo zum Henker die hinwollen. Stellt sich raus dass alle zu ein und demselben Stand gerannt sind. Dort gab es jedes Kleidungsstück für 3 EUR und alle haben alle Arme vollgehabt als gäbs sowas morgen nicht mehr. Also wie wenns bei Aldi Kinderbademode gibt ;-)




Nach ein bisschen Kleinkram shoppen, trinken wir einen marokkanischen Minztee und bekommen eine unfassbare Menge Churros in der Churreria. Und sind müde also mit der Tram Richtung Meer fahren und uns ein bisschen Ausruhen. Das Problem ist, dass der Liegestuhlvermieter bzw. dessen Angestellter nur Tickets für einen ganzen Tag ausgeben kann (15 EUR pro Liege) Obwohl ganz viele Stühle frei sind bekommen wir keinen Tarif für eine Stunde. Naja, dann halt ein großes Baumwolltuch kaufen für 15 EUR und darauf ne Stunde schlafen (also immer dann wenn gerade nicht durch den Lautsprecher gebrüllt wird, dass man keine Services und Massagen anbieten oder in Anspruch nehmen darf (doof, wollte ich gerade), nicht Volleyballspielen ausserhalb der Volleyballfelder usw.


Und dann wird’s ja auch mal wieder Zeit was zu Essen ;-) wir gehen in die Tapas Bar in Barceloneta in der wir schon mal waren und endlich bekomme ich meine Pimientos del Padron, sie bringen mich zwar fast um weil ich ein Salzkorn in die Luftröhre bekomme (nicht nachmachen tut schlimm weh) aber lecker wars trotzdem. 


Nach nem Kaffee mit Laura haben wir nochmal nen Mittagsschlaf gebraucht bevors um 17h wieder losging. Laura hat Karten für das Palo Market Fest reserviert. Findet einmal im Monat (erstes WE im Monat) in einem alten Fabrikgelände statt. Hinkommen ist allerdings schon wieder eine Challenge. Das vor einer Stunde bestellte Taxi sucht immer noch nen Fahrer und hat abgesagt. Also zur Metro laufen. Da wir in Barceloneta einsteigen, sind viele andere auch am Ticketautomaten. Sehr viele. Und alle tun sich mit den Dingern schwer und vdie sind langsam also viiìiel Stau. 

Dann schaffen wir es aber in die knallvolle Metro und sind am Markt.

Mega schön die Gebäude und Vegetation. Dazu coole Musik, Designmarkt und gute Foodstände.

















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