Malle Canyon - Portugal Anreise und Dinner
Bild des Tages:
Es sind ja schon viele bescheuerte Ideen in einer Bierlaune aufgekommen und auch viele Gute. Ich weiss noch nicht ob Portugal eine gute oder bescheuerte Idee ist. Fühlt sich gemischt an.
Fakt ist, dass wir auf dem Glemseck 101 in Leonberg mit Natalie, Kate und Pamela gesprochen haben die ganz begeistert von ihrer gerade geborenen Idee berichtet haben zu Malle Canyon nach Portugal zu fahren. Und uns auch ganz begeistert dazu überreden wollten mitzukommen. Der erste Reflex war sorry neeee. Wir kommen 3 Tage vorher erst aus 2 Wochen Italienurlaub zurück und können dann nicht schon wieder gleich weg und waren schon so viel weg dieses Jahr und fliegen wollen wir auch nicht oder ganz wenig und schon gar nicht für nur 4 Tage und Moped mitnehmen kann man dann auch nicht …. Natalie meinte bei Ihr ist es genau gleich, sie kommt auch erst aus dem Urlaub und um Mopeds wird sie sich kümmern.
Schon bei der Heimfahrt vom Glemseck haben wir uns gefragt ob es denn nicht vielleicht doch ginge gleich nochmal zu fahren, sind ja nur wenige Tage, bei Uller nur ein Tag Urlaub.
Je länger wir nachgedacht haben desto klarer war es, dass die Idee zwar bekloppt aber sehr charmant ist. Also haben wir nach kurzer Zeit den Flug klargemacht.
Mit der Übernachtung war es aber schwierig, die Glamping Zelte, hier belle tente genannt, sind echt teuer, wir wissen aber nicht, wie weit es vom Gelände zu einer Pension Abends zu laufen wäre, fahren will man definitiv nicht.
Nachdem wir zig WhatsApps ausgetauscht haben mit fürs und widers und vor allem mit Möglichkeiten für Motorräder kommt irgendwann die unerwartete Nachricht von Natalie dass es ihr jetzt doch alles zu viel ist und sie raus ist. Kate und Pam auch. Upsi. Da sitzen wir nun mit gebuchten Flügen aber auch mit Lust hinzugehen. Also dann halt zu zweit. Und dann stellt sich raus dass Freund Ben auch mitkommt, er ist mit den Jungs von Malle London (den Veranstaltern) eh gut befreundet und oft auf deren Veranstaltungen. Perfekt, wir sind ja ein eingespieltes Dreierteam seit dem gemeinsamen ACT Italien.
Wir buchen also noch ein belle tente und Uller und ich geben die Idee eines Motorrads dort auf. Es ist sehr entspannt, dass wir dann einfach viel weniger Gepäck haben und nicht noch am Donnerstag und Montag Mopeds irgendwo abholen und hinbringen müssen usw.
Kurz vor dem Event kommt noch die Info, dass wir uns für einen Platz im 4x4 anmelden können um die Arrabida Rally mitzufahren die durch den Arrabida Nationalpark geht. Klingt doch witzig auch wenn wir nicht so 4x4 affin sind also auch angemeldet.
Also kommen wir Samstag Abend aus Ligurien nach Hause, waschen kurz unsere Klamotten durch und packen am Mittwoch schon wieder. Unseligerweise haben wir uns in Ligurien Corona geholt und müssen Montag bis Mittwoch mit Corona arbeiten und speziell Uller hofft, am Donnerstag dann wieder was zu schmecken!
Donnerstag geht der Flieger um 10:20h. Wir fahren öffentlich mit gewissen Problemen weil der Abend vorher sehr stürmisch war und die S-Bahn nicht fahren kann aberr kommen rechtzeitig am Flughafen an und dort geht alles wahnsinnig flott. Und los gehts!
3 Stunden später kommen wir in Lissabon an und, was für eine geniale Idee - dieser Flughafen hat ein Café im Ankunftsbereich- warten auf unser Gepäck, während wir Meia die leite und Pastel del nata zu uns nehmen. Und wie immer lautet das Motto "Es eskaliert eh..."
Jetzt müssen wir nur noch unser Mietauto finden. Irgendwo geht der Shuttlebus.
Auch das mit dem Shuttle klappt. Es dauert dann zwar ewig bis wir bei OK Mobility unser Auto haben. Statt dem gewünschten Fiat 500 wird es ein Skoda Karoq. Auch gut. Und dann checken wir mal wo Ben zwischenzeitlich steckt. Er ist schon am Mittwoch angekommen und hat natürlich ein Moped organisiert bekommen. Allerdings muss er dafür fast nach Porto fahren… Wir verabreden uns an der Fähre über den Tejo.
Als wir an der Fähre ankommen stellen wir fest, dass die keine Autos (mehr?) transportiert und auch keine grösseren Motorräder (was auch immer das heißt).
Dann halt wenigstens gegenüber der Fähre was zu Essen mit Meerblick.
Dann fahren wir halt schon mal vor Richtung Event und wollen unterwegs noch einkaufen. Das Gelände macht um 18h die Pforten auf und wir sind zusammen mit einigen Engländern zu früh (typisch Deutsch halt) und müssen noch ein paar Minuten warten bis wir aufs Gelände dürfen. Genau in der Zeit taucht auch Ben auf dem Moped auf. Perfektes Timing und gut, dass wir den Karoq haben, das ist hier doch angemessener bei der Piste.
Bei schöner Abendstimmung beziehen wir das belle tente das mit bequemer Matratze und Kissen und Decke ausgestattet ist und Garderobe sowie Teppichen auf dem Zeltboden. Also hübsch und geräumig und bequem. Leider ist es aber richtiges Camping d.h. Ohne Strom was ziemlich schwierig ist mit Handy und Kamera und Tablet… Mal sehen wo wir Strom herbekommen.
Wenn man aus dem Zelt rauskommt erschlägt einen die Wahnsinnskulisse fast. Das Ganze ist wie eine Arena. Ein Bogen aus Felsen bzw. zusammengeklebtem Sand begrenzt die Location. Und das dann wunderschön alles dekoriert. Es gibt ausschliesslich Sandboden man fühlt sich also wie am Strand obwohl das Meer 25-30 Minuten Autofahrt entfernt ist und das ganze Umland bewohnt ist. Eine kleine Oase...

Am ersten Abend ist ein Dinner geplant für die, die Donnerstag schon anreisen.
Der Ausklang ist dann am Lagerfeuer und was könnte besser sein als ein Lagerfeuer in dieser Kulisse!
Nachdem wir heute morgen sehr früh aufgestanden sind, zieht es uns auch recht früh ins Bett. Mit dem guten Gefühl, dass es eine ausgesprochen gute Idee war, diese Schnapsidee durchzuziehen.















Comments
Post a Comment