Abreisetag- Pleiten, Pech und Pannen
Schon Abreisetag. Wir könnten noch ewig so weitermachen.
Statt dessen das letzte gemeinsame Frühstück in der Sonne
Was dann war weiss keiner so genau, wir haben rekonstruiert, dass er - das erste Mal im Jahr in Flip-Flops - vermutlich an einem Vorsprung mit dem Flip-Flop eingefädelt hat, dann versucht hat durch Ausfallschritte dem Sturz zu entgehen, da es aber steil bergab ging war das nicht möglich, weil es ja ständig beschleunigt hat. Deshalb hat er nur noch mehr Geschwindigkeit bekommen und ist dann irgendwie auch noch mit dem Kopf zuerst eingeschlagen.
Wir haben oben nur ein „Scheisse“ gehört und sind sofort losgesprungen. Uller war schon voller Blut, dass aus dem Kopf kam, ausserdem voller Schürfwunden, zerrissenes T-Shirt und ein Stück vom grossen Zeh hat gefehlt. Herrje, da fährt man 5 Tage lang riskant Motorrad, um dann im Feriendomizil eine Platzwunde am Kopf zu kassieren. Unfassbar.
Nach Grundreinigung, frischem T-Shirt sind wir also sofort wieder gefahren, haben in der Apotheke Kompressen geholt und sind zum Flughafen aufgebrochen. Für den Arzt oder das Krankenhaus war ja nicht genug Zeit und es hat auch gewirkt als käme es von alleine zum Blutungsstop.
Am Flughafen angekommen begegnen uns Thom und Ben. Häh, die hätten doch schon längst im Flieger sein müssen? Aber Ryanair hat sie nicht mitgenommen weil sie eine Minute zu lange auf der Toilette waren. Sie sind jetzt auf der Suche nach einem Alternativflug (der ging dann einen Tag später und sie haben die Nacht mit viel Spaß in Málaga verbracht).
Unser größtes Problem war hingegen,dass niemand mitbekommen darf, dass Uller eine noch blutende Wunde hat, sonst nimmt ihn das Flugzeug nicht mit. Also tupfen und nach der Security Kontrolle nochmal waschen, Kompresse drauf und Mütze (auch ein bisschen auffällig bei 25 Grad mit der Wollmütze). Jedenfalls kamen wir so heil nach Baden-Baden.
Ich bin dann mit dem Taxi zum geparkten Auto gefahren und habe Uller gut nach Hause gebracht. Ihm ging es dann wieder so gut, dass wir sogar noch zur Party seines Bruders gefahren sind und dort als alle Gäste gingen noch aufgekreuzt sind und die Reste gegessen haben.
Also bis auf den letzten Tag der voller Pleiten, Pech und Pannen war, war es wieder mal grandios und ein tolles Erlebnis.
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