Beaufort - Le Monetier Lea Bains zweiter Fahrtag der Corcscrew Rallye
Bild des Tages:

Wieder um 8 am Moped heißt die Abmachung.
Die Engländer diskutieren im Gruppenchat die Wetterbedingungen am Col d‘Iseran was wir merkwürdig finden den entweder ist er offen, dann kann man ihn fahren oder er ist zu dann ist er halt zu… dann gibt es noch weitere Chatbeiträge die sich um potentielle Höhenkrankheitssymptome drehen aber sonst gibt es keine weiteren Besonderheiten und wir können na h der Boulangerie und dem ersten Kaffee losfahren.

10:30h ist es schon. Das ist auch mutig denn neben dem Schnee und der Höhe droht ein noch schlimmeres Gespenst! Der Schreck des Tages: die Straße vor dem Hotel wird angeblich um 17h gesperrt und der Umweg beträgt 4h.
Na dann mal los! Problem halt wie immer die Schönheit der Landschaft… alles o fotogen hier. Außer mir hat Mile das Problem erst recht weil er Profifotograf ist. Und wie immer müssen wir halt zwischen fahren und fotografieren abwägen.
Der erste Stop ist aber zu schön um durchzubrettern



Danach geht’s weiter über Val d’Isere auf den Col d‘Iseran. Durch Tignes dort noch kurz tanken und dort steht Fay, ein Mädel mit einer hübschen XT 500 die nicht mehr anspringen will, auf der Straße. Mile schiebt sie hoch und wir überlegen eine Weile was das Problem sein könnte. Am Ende tankt sie nochmal und wird von Mile und Mark angeschoben damit sie erstmal weiterfahren kann. Sie muss halt jetzt immer am Berg parken. Keiner von uns ist begnadeter Schrauber deshalb ist das das Einzige was wir für Fay tun können.
Dann fahren wir auf den Iseran. Treffen sie sich nochmal oben.


Und dann geht’s wieder runter zum nächsten Restaurant.

Der Hunger ruft laut nach einer Einkehr. Dauert aber alles ein bisschen länger. Die 17h sitzen im Nacken. Aber während der Pause suche ich mal und finde nichts im Internet dazu also bin ich mal vorsichtig entspannt… Mark hat eine App die ihm den maximalen Neigungswinkel anzeigt den er hatte und wo das war. 42 Grad sind angezeigt. (Also ungefähr so viel wie es sich heiß anfühlt im Tal)
Dann weiter Richtung Gabalier Pass. Aber vorher muss Mark offenbar noch seinen Neigungsmesser mal richtig testen indem er sich liegend auf die Straße packt. Dort war direkt ein Kieswerk. Auf der Straße lag genau ein Kiesel in seiner Fahrspur der hat ihn gefällt. So ein Mist aber außer Schrammen scheint alles gut zu sein. Also fahren wir weiter zum Gabalier. Ich hab den als krassen Fahrradpass in Erinnerung. Heute macht er dem alle Ehre denn es sind hunderte Räder von einer großen Charity Veranstaltung unterwegs. Es ist ein einziger Hindernisparcour. Plus Wasserstationen, Fahrezeugen die Räder und Radler einsammeln bis hin zum Rettungsdienst der die gestützten Radler verarztet.. uff. Oben angekommen treffen wir einen großen Teil der restlichen Gruppe



Und es ist 4 Minuten vor 17h. Also keine Chance das zu schaffen. Entweder ist es wirklich ein Gespenst oder wir haben jetzt die richtige Arschkarte. Wir werden sehen. Los geht‘s!


Wir haben Glück! Gar kein Problem zum Hotel zu kommen und die Erleichterung ist groß. Der Durst auch. Nachdem wir erst den halben Behälter Zitronen-/Limettenwasser getrunken haben der am Empfang steht gab es noch ein Stiefelbier für stramme 8 EUR. Mei war das lecker 🤣
Mal sehen was das heutige Abendessen so zu bieten hat..
Das Abendessen haben wir in einem kleinen Restaurant eines Ehepaars bekommen. Sehr ehrliches Essen. Nicht überwürzt und überschaubare Portionen. Also alles in allem ganz gut. Witzig nur dass der begleitende Rotwein ein Italienischer Primitivo war 😉


Hier geht es weiter
https://roadtripon2wheels.blogspot.com/2026/06/le-monetier-lea-bains-barolo-3-fahrtag.html
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