Chambery- St.Jean-en-Royans (Prolog und Tag 1 ACT)

Bild des Tages:

Das Ziel des Tages ist heute ​an den Startpunkt des ACT zu fahren (wir nennen es Prolog) und soweit wie möglich in den Tag 1 zu fahren. 

 Losgekommen sind wir heute erst um zwölf, und schuld daran war neben dem späten ins Bett gehen und dem vielen Ungepacke vor allem eine Verhandlung. Unser Nachtplatz war nämlich so mega und so safe, dass wir unbedingt aushandeln wollten, ob wir die Busse dort einfach stehen lassen können, während wir mit den Motorrädern unterwegs sind. Eigentlich hatten wir gehofft, das ginge umsonst. Marie Sophie, die uns eventuell einen kostenlosen Platz an der Straße hätte vermitteln können, hatte sich tags zuvor aber gar nicht mehr gemeldet, und ein Straßenrand ist ja auch nicht ganz so komfortabel zum Unziehen und packen  wie ein entlegener privater Hof. Also saßen wir heute Morgen erstmal mit dem Vermieter zusammen. Der wollte pro Bus und Tag 5 Euro, macht bei zwei Bussen ordentliche 120 Euro, fanden wir ehrlich gesagt ziemlich übertrieben. Am Ende haben wir uns trotzdem irgendwie geeinigt in dem wir beschlossen haben, dass wir auf dem Heimweg auch noch die Nacht dort bleiben. 

Jetzt stehen die Busse gut 



Der Weg führt ersteinmal in die Chartreuse. 

Der erste Stopp nach nur 100m : Müll wegbringen und das hübsche Schloss mit den lauthals schreienden Pfauen bewundern. 


Bei der Rausfahrt aus Chambery lernen wir, dass Opinel hier ist. Aber wir haben unsere eigenen Opinels dabei und außerdem ist eh Sonntag. 🤣

Der zweite Stopp nach gerade mal 20 km ist ein Col an dem ein Restaurant ist. Denn wir haben langsam Hunger und vor allem auch Kaffeedurst und die Befürchtung dass danach erstmal nichts mehr kommt. Deshalb lieber das hier nehmen. Dauert allerdings eine Weile bis wir einen Tisch haben und gegessen haben. Es gibt Salat mit Curry Popcorn drin 😳. Übrigens sind die Preise hier bisher auch alle günstiger als in Deutschland. Bisher hat immer alles so ca 16-18 EUR gekostet. Portion Pommes 4 EUR. 


Aber jetzt wollen wir mal endlich fahren….Der erste richtige Fahrtag ist ja eh immer eine Katastrophe, bis man wieder drin ist im Fahren, das Gepäck ganz sicher richtig sitzt und das Navi das anzeigt was es soll.. entsprechend gab es hier und da noch ein paar Stops. Ging aber dann schnell besser und nach ein paar Kurven kommen die Voge und auch klar.



Ein paar Cols durch die Chartreuse rauf, und wieder runter geht es dann liegt uns Grenoble zu Füßen und empfängt uns mit 36 Grad 🥵

Unten fahren wir kurz auf der Schnellstraße im Tal bis es dann wieder hoch geht. Diesmal ins Vercors wo unser eigentlicher Startpunkt liegt. 

Direkt nach dem Vercors Schild fangen die Nussplantagen an. Walnüsse soweit das Auge reicht und oben drüber die Felswände. Unser Startpunkt ist mit La Riviere angegeben. Also fahren wir dorthin. Als wir dort sind ist er aber deutlich weiter der Landstraße entlang. Seltsam. Wir fahren also weiter und stehen kurz danach am Ende der Welt. 


Hier ist der halbe Berg abgegangen. Kein Durchkommen. Jetzt entweder 25 km Umweg oder auf dem Wanderweg entlang fahren an der Isere. Dazu kommt dass Uller just jetzt auf Reserve ist. Alles spricht für den Wanderweg. Also enthält sogar der Prolog die erste Offroad Passage.

 

Dann aber mal flott eine Tankstelle suchen  

Und da ist er dann auch gleich. Der Startpunkt 


Jetzt geht’s weiter hoch. Eine kleine Straße mit drastischer Abbruchkante na h rechts unten in den Wald und deutlich Gegenverkehr. Auf einmal kommt ein 500 Meter langer Fels Tunnel. wunderschön direkt in den Fels gehauen,

Weiter durchs hübsche und heiße Vercors. 

Alle Menschen die nicht auf dem Motorrad sitzen scheinen heute in Pools in den Gärten oder Badestellen am Fluss zu sein und mein Neid ist ihnen sicher!  gucke ich jedes Mal ganz neidisch rüber.

 

Mittlerweile ist es spät. Zeit für ne kalte Cola und ein Zimmer irgendwo. Zuletzt findet ein tolles Hotel. Das Streuern wir an. Mit Pool und Restaurant ein Träumchen. Aber schon als wir parken ruft man uns zu dass sie ausgebucht sind.na dann halt nur ne Cola. 

Die Zimmersuche gestaltet sich mühsam. Es gibt hier nicht viel und alles was es gibt hat zu oder ist ausgebucht. Und zu weit vom Track wollen wir ja auch nicht weg. Aber wir brauchen was und es ist schon 18h. Also nicht wählerisch sein.. eine Wohnung in einer Siedlung gibt es mit 2 Zimmern und 3 Betten also her damit. 

Wie kommen durch das hübsche Pont-en-Royans und überlegen mit dieser Aussicht Abend zu essen aber auch die sind ausgebucht.


Aber vor der Übernachtung macht es Sinn noch zu essen. Also in unserem Pbernachtungsort. In einem Crossover Restaurant von einem Franzosen und seiner Thailändischen Frau gibt es Platz. Ich esse Cashew Huhn und die Jungs ein Pferde Hacksteak. Wir nehmen uns zwei Bier to Go mit und lassen uns einen Weißwein in die Trinkflasche füllen für später. 

Dann kommen wir endlich in der Bude an, hoffen dass die Mopeds gut stehen und duschen und ich versuche meinen Blog Fluss zu etablieren (die Diktates des Tages in Perplexity laden für den Entwurf dann überarbeiten) allerdings klappt nichts davon. Die Diktate haben geklappt sind aber diesmal wav statt mp3 damit kann Perplexity nicht arbeiten. Also konvertiere ich sie halt. Dann ist aber schon mein Upload Limit am Ende also muss ich sie auch noch zu einem File verbinden damit ich nur eins am Tag hochladen. Aber für diese Woche habe ich das Limit verbraucht. Stellt sich nur noch die Frage ob die deutsche Woche (Start montags) oder die amerikanische (Start sonntags).. es ist nach Mitternacht und ich hab mich nichts hinbekommen. Und das Ganze auch noch ohne WLan.

Letzter Versuch ist dann die mp3 transkribieren zu lassen. Das bekomme ich schließlich auch noch hin aber jetzt bin ich so müde dass ich einschlafe. Also erst morgen früh. Puh. 

Weiterlesen: https://roadtripon2wheels.blogspot.com/2026/09/st-jean-en-royans-val-les-bains.html

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