ACT Tag 4: Proença-a- Nova - Manteigas

 Picture of the day:


Das Zimmer war total genial und clever ist auch die Frühstückslösung. Es gibt Voucher für das Cafe in der Stadt. Vorher zahlen wir aber noch unser Zimmer - im Supermarkt 🤣



Draussen unterhält sich derweil Uller mit einem Portugiesen der Englisch spricht und den ACT kennt. Er fragt ob wir schon bei den Windmills waren. Nope, waren wir noch nicht- weil wir ja verkehrtherum fahren.


15 min später wissen wir, was er meint. Wir fahren zu den Windrädern.. 

 
Dann kurz mal auf einen schönen kleinen Trail


Der dann abbiegt, wo man es nicht vermutet, in die Rodungswüste. Mir scheint, hier wird Holz in Monokulturen angepflanzt und dann der ganze Hang am Stück gerodet. So oft wie wir jetzt schon diese nackten Hänge gesehen haben, kann es kaum anders sein. Vermutlich ging der Originaltrack hier auch mal durch den Eukalyptuswald. Jetzt geht er durch nackte Erde. Und wie immer recht steil hoch und runter und teilweise mit sehr losem Geröll. 


Wie auch schon beim ACT Italien finden wir alle, dass der Track nicht wirklich leicht ist. Gerade mit großen Reiseenduros (für die er ja extra gescoutet ist) wird sich so mancher Anfänger sehr abmühen müssen.



Wenn sich zwei mal in der Abfahrt vertuen, lehnt der dritte derweil gelangweilt an der richtigen Abzweigung am Baum und wartet ;)
Nicht, dass der sich heute nicht auch schon vernavigiert hat. Ganz fies z.B. an einem steilen, sehr verblockten Stück. Dann bleibt er stehen - ups, sorry, falsch... ich, die statt aufs Navi zu schauen nur hinterhergefahren ist,  denke nur "Oje, hier bekomme ich niemals das Motorrad gewendet" ... aber mein Navi sagt, oben geht es wieder zusammen.
Ich muss also "nur" schaffen, hier wieder anzufahren... uff... aber bei der Routine die wir langsam haben, klappt sogar das... ein Glück!





Wir fahren tatsächlich alle Windräder ab in dieser Kette. Die Wege sind breit aber mit grobem Granitgeröll. Nichts hat Halt. Vorderreifen und Hinterreifen sind in Bewegung, wie auf Eiern. Zum Glück hatten wir das vor 3 Wochen in Andalusien schon und es flößt mir keinen großen Respekt mehr ein. Früher wäre ich verzweifelt. Je schneller desto stabiler. Man darf halt nur nicht bremsen müssen, das dauert, bis die schwere Fuhre in so einem Untergrund zum Stehen kommt 😆


Boah, wir haben die Nase voll von Windrädern und brauchen Pause und Kaffee.. 


Es geht aber vorher nochmal den Berg hoch. 
Zwei Windräder haben wir offenbar noch nicht gesehen, da müssen wir auch noch vorbei... 
Aber es gibt auch soo viel schönen Lavendel 




Aber dann kommt die ersehnte und benötigte Pause. Marco und ich sind echt platt. Kaffee (wir haben jetzt von Galão auf Meia de leite umgestellt und seither ist er fantastisch), Pastel de Nata (ich liiieeebe die!) und noch was Deftiges und ne gute Stunde Pause-  danach sind wir wieder topfit. 



Diese Türmchen stehen überall rum. Und wollen beklettert werden. Gut so, sonst komm ich aus dem Training 🙃






Und dann geht's Richtung Berge, also jetzt  richtige Berge. Mit Bergwetter. 10 Grad und leichter Niesel. Aber auch tolle Landschaft









Auf der anderen Bergseite ist es sofort freundlicher und überall liegen runde Granitkugeln in der Sierra de Estrela rum, wie versteinerte Schäfchen. Diese Landschaft ist ein Traum





Ein schöner Abschluss und wir beschließen, ein Hotel in Manteigas zu nehmen. Auch wenn wir den Tag heute damit nicht ganz zu Ende gefahren sind (und heute schon in dem Tag eingestiegen sind) aber dafür sind wir früh da und können vielleicht morgen früher starten !?

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