ACT Tag 5: Manteigas - Figuera de Castelo Rodrigo

 Picture of the day:


Uiuiui heute isses aber frisch! 6,5 Grad und wir sind in den Wolken auf 1500m daher teilweise dichter Nebel. Gut dass wir alle unsere Navigation haben, man sieht echt nicht weit. Und fahren ist auch schwieriger, weil der Blick einfach nicht weit genug gehen kann. Aber tolle Foto Stimmung ist es.  Deshalb kommen wir nur langsam vorwärts- ist einfach zu schön... 










Weil wir ja jetzt einen Instructor dabei haben war das Thema, dass wir gerne die Försterwende können würden. Uller findet- jetzt gerade nicht.  Marco probiert, aber der Untergrund ist seeehr griffig, deshalb liegt auch sein Moped heute ausnahmsweise mal. 




Meins lag davor schon, weil mein rechtes Bein zu kurz war - oder anders: ich habe ja einen sehr spezifischen GS Halte- Muskel entwickelt aber der funktioniert natürlich nicht,  wenn die Kiste gerade vollgetankt und deshalb bumsschwer ist-  also die Kiste ist heute vollgetankt, rechts ist eine Rinne also das Bein kurz und ich noch nicht wach genug,  um von der Sitzbank zu rutschen also lege ich mich rums nach rechts ab. Marco schaut zu, während ich langsam dramatisch umkippe, aber kann auch nix machen - außer mit Uller zusammen helfen, die Dame (also das Motorrad, ich schaffe es auch alleine hoch) wieder aufzurichten... 
Also Fakt ist, es ist noch keine Stunde seit Start vergangen und 2 Mopeds lagen schon. 


Dann geht der Spaß aber erst richtig los. Weil wir zu dritt sind, trauen wir uns die schwere Variante zu. Und sagen wir mal so- die IST schwer. Man hat die Wahl zwischen 2 Fahrspuren. Eine ist richtig kacke und die andere - richtig kacke. Also mit allem was man nicht braucht- tiefe Spuren, darin liegen riesige Steine oder besser Felsbrocken. Einmal will ich eigentlich anhalten aber das klappt nicht,  die Dicke will weiter fahren. Ist eh besser so,  also besinne ich mich auf dem Deal aus Bosnien: Du fährst und ich gucke. Klappt ganz okay. Nur einmal lehne ich sie an einem Felsen an und muss danach den Fußbremshebel wieder rausbiegen aber sonst komme ich tatsächlich unbeschadet durch. Wie immer haben wir die ganz schlimmen Stellen nicht fotografiert und es kommt eh nicht rüber. Mal sehen ob Marcos Videos mehr hergeben...  aber um den Schwierigkeitsgrad nachzuvollziehen: ich schwitze bei 6,5 Grad! 





Dann haben wir die schwierige Variante geschafft. Und es geht wieder mit dem regulären Track zusammen und auch der Nebel verzieht sich. Aber es bleibt kalt und nieselig. Zum ersten Mal packe ich auch den Sturmkragen aus, damit es nicht in den Kragen der Jacke regnet. Und dann begegnen uns zwei Gruppen- erst 3 Niederländer und dann zwei Spanier. Komisch, so viele Begegnungen,  obwohl wir bisher ja niemandem begegnet sind- aber es sind jetzt Pfingstferien, deshalb sind plötzlich mehr Leute unterwegs... Wir wissen auch von zwei Bekannten, dass sie jetzt im Norden gestartet sind und wir ihnen heute auf dem Track begegnen werden. Mal sehen wo...



Ahh mal wieder eine Wasserdurchfahrt! Und was für eine Lange! 
Aber sieht zumindest nicht so tief aus. Also nichts wie rein. Geht gut und gerade als Marco raus ist aus dem Wasser, stehen schon Werner, Jörg und Kumpel da. Schön, dass wir uns treffen wenn es gerade nicht regnet. Während ein Bauer und seine Frau (singend) ihr Feld bestellen, tauschen wir uns ein bisschen aus und freuen uns über bekannte Gesichter. Obwohl wir Marco ja auch erst kennengelernt haben, haben wir ja lustigerweise gemeinsame Bekannte. Die Offroad Community ist halt überschaubar. 








Dann tauschen Uller und Marco mal Mopeds und es geht über leichtere Offroad Passagen und einiges an Kurvenstrassen nach Figuera de Castelo Rodrigo. 


Erstmal zur Burg. Mit Reisebussen voller englischer Touristen. Aber wir brauchen einen Kaffee und mal Zeit zum Überlegen, wo wir übernachten wollen. Es gibt ein Hotel das zwar eigentlich über dem Budget liegt (normalerweise 40- 55 Eur pro Zimmer), weil es stolze 80 Eur pro Zimmer kostet ABER es ist architektonisch super schön, hat ein Spa, angeblich einen super Koch und macht uns an. Also gebucht.






Aber wir müssen auch unbedingt noch den Abstecher zu den Antennen und zur Christusstatue machen. Von da hat man einfach mega Aussicht! 


Wir machen noch ein Drohnen Video (siehe Instagram bei GS_pleasure) und fahren wieder runter, zu unserem Hotel. 


Das  Hotel ist wirklich hübsch...


Und es wird tatsächlich für uns die Sauna angemacht. Das kann man heute brauchen. Über 16 Grad hatten wir heute nie, dafür nass und grau.



Leider ist der versprochene Koch nicht da und wir müssen uns mit kalten Platten begnügen, die sind aber dafür super lecker, mit lauter eigenen Produkten (inkl. eigenem Honig) und pro Zimmer bekommen wir eine Flasche Wein geschenkt. Könnte also schlimmer sein.

Und dann fallen wir mal wieder sehr müde in die Betten...

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