ACT Tag 6: Figuera de Castelo Rodriges - Mouradouro

 Picture of the day:



Nach dem Frühstück geht's erstmal wieder raus aus dem "Bienenstock" wie das schöne Hotel heisst. Schon eine tolle Lage und mit sehr viel Geschmack gebaut. 


Dann müssen wir noch unbedingt kurz dort vorbei, wo wir vor 7 Jahren übernachtet haben. Siehe auch 

Leider scheinen Nuno und Theresa nicht mehr hier zu leben.  Schade... 

Nach dem Tanken geht's dann aber mal in den Track. 



Heute fahren wir erstmal eine große Schleife im Douro Tal und Nationalpark.

Auf dem Douro fahren viele größere Flußkreuzfahrtsschiffe-  das wirkt sehr überraschend wenn man so aus dem Track kommt. Viel los ist aktuell aber nirgends, offenbar auch nicht auf den Flusskreuzfahrten.





Wir haben tolle Tiefblicke und Aussichten 





Und immer wieder geht es zu extra Aussichtspunkten mal kurz einen Abstecher weg. An Einem treffen wir ein Augsburger Paar und zwei Franzosen, die auf dem TET unterwegs sind und halten ein kurzes Schwätzchen mit allen.


,
Am anderen wird eine Runde geschaukelt.


Dann kommt mal wieder eine Wasserdurchfahrt, vielleicht die bisher kniffligste, weil mit größeren Steinen. Bei Uller denke ich kurz, er wird den großen Stein am Rand erwischen und womöglich baden gehen (nach dem Motto "Wasserdurchfahrt tief - trief, trief, trief") aber er bekommt gerade noch rechtzeitig die Kurve und kommt auch trocken ans andere Ufer.




Eine weitere Begegnung folgt, mit einem Iren,  der in England lebt und uns erzählt, wie peinlich es ihm war, dass er am ersten Tag auf dem buchstäblich ersten Meter des Trails direkt so einen Abflug gemacht hat, dass seine Airbagweste ausgelöst hat und er eine neue Kartusche benötigt hat. Und das vor den Augen der anderen, die er gerade erst kennengelernt hatte. Er reist alleine und hat nicht so viel Erfahrung. Wir hoffen, er kommt gut durch. Lesen später auf Insta, dass er die Wasserdurchfahrt nicht trocken hinbekommen hat, aber er hat definitiv Humor und Sportsgeist und Wasser macht ja nix. Sein kleines Motorrad bekommt er auch alleine wieder hoch. Da hätten wir mit unserem Monstern andere Probleme..

Ich hab mir heute z.B. wegen dem Monster mein Schienbein aufgeschlagen, weil sie im steilen Schotterhang Richtung hangabwärts gekippt ist und ich noch beherzt mit dem rechten Bein runtergesprungen bin, um die Fuhre abzufangen aber die Endurofussraste hat trotzdem direkt über dem Stiefel ordentlich ins Schienbein gebissen. 












Nach dem Douro Nationalpark kommen wir durch ein Geisterdorf. So wenige Leute leben hier und so viele verlassene und verfallene Häuser inkl. Altem Bahnhof. Was hier wohl mal los war vor 100 Jahren?? Das fragen wir uns bei unserem Picknick.




Nach Picknick und Kaffee sind wir ganz schön müde...






Aber hilft ja nix, wir haben noch ein bisschen Strecke vor und uns. Der Plan ist bis Mouradouro zu kommen.




Und nach hübschem Geschnurpsel am See entlang  (man sieht Uller und Marco kaum bei so viel Landschaft)...


... und einem kleinen Ausflug von Uller in den flachen Lavendelgraben, weil er nach 100 Schotter Kurven vergessen hat, dass das Motorrad Schräglage braucht 🤷🏻‍♀️


...erreichen wir Mouradouro, gehen duschen, Abendessen und sind wieder todmüde. So langsam bräuchten wir einen Pausentag... aber morgen fahren wir ja den ACT zu Ende. Danach können wir es wieder locker angehen lassen.. 

Comments