Donja Brela (Kroatien) - Niksič (Montenegro)
Bild des Tages:

Die Nacht war ruhig in diesem entspannten Ort und das Meer ist seeehr verlockend aber wir wollen ja leider weiter.

Aber vorher gilt es die schwierige Tagesaufgabe zu schaffen… wir sind um 9 mit dem Rest der Truppe verabredet um das hinzubekommen. Erstmal wird die Lage besprochen. Uller fährt dann mit Thom und Fee mit dem Bus ohne Anhänger einmal zum Erkunden der Schlüsselstellen alles hoch. Wir legen dann die Strecke posten Positionen fest und starten einen Whattsapp Gruppenanruf um miteinander sprechen zu können. Von wegen früher war alles besser - damals hätte man 5 Walkie- Talkies gebraucht.
Ich sperre oben die Straße ab, damit niemand entgegenkommen kann die anderen blockieren Seitenstraßen und Garagenausfahrten und los geht’s. Im ersten Gang mit Vollgas bis in den Begrenzer, zweimal Grip verloren aber gleich wieder bekommen und chagga geschafft! 3,5 Tonnen sind oben! Das war eine Challenge die man so auch im GS Trophy Wettkampf hätte einbauen können als Teamaufgabe 😂

danach haben wir uns Kaffee und Frühstück verdient. Und nach der Überlegung welche der Routen wir fahren (über Bosnien aber näher an den Waldbränden und mit einer Grenze mehr die Zeit kosten könnte) oder über die Brücke direkt von Kroatien nach Momtenegro) machen wir uns auf die schnellere Route durch Bosnien.
Nach anfänglichem Stau an der Mautstation läuft es gemütlich durch. Die erste Grenze hat etwas Zeit gekostet. Ist nicht ganz so einfach wenn man nur zu zweit 5 Motorräder über Grenzen bringen will, aber das größte Problem war an allen Grenzen der TÜV von Thom der diesen Monat abläuft. Wir sind dann jeweils nur reingekommen weil wir gesagt haben, dass wir noch im August wieder ausreisen.
Und nach einer Pause und nachdem wir die zwei Spanngurte wieder festgemacht haben, die die bosnischen Rumpelpisten uns rausgerissen haben, sind wir dann auch schon in Montenegro. Ach ja plus die 20 min. die es uns gekostet hat, an der Raststätte mit WLAN unsere eSIMs (von Airalo) einzurichten um in Bosnien, Montenegro und Albanien wieder Daten zu haben.
Bosnien zeigte sich gleich von seiner schönen Seite

Krass ist, wie hier komplett in chinesischer Hand die Infrastruktur geschaffen wird

Die Fahrt nach Nikšik ist sehr hübsch am Stausee entlang in dem lauter kleine Inseln sind.

Die Adresse unserer Unterkunft zu finden war eine Challenge aber auch das ging und wir waren sehr froh, als wir dann endlich alles abgeladen und umgepackt hatten und geduscht waren.

Dann war es höchste Zeit den PKW, Bus und Hänger endlich zum Onkel meiner Kollegin zu bringen, bei dem wir alles für die nächsten 3,5 Wochen stehen lassen können. Nachdem ich Kollegin Jasna geschrieben habe, dass wir in 30 min da sind kam ein verdutztes Heute? Ich hab Montag mit Euch gerechnet!
Uiuiui zum Glück was aber auch heute jemand da… Dort steht jetzt alles gut und die Kommunikation war dank der 7 jährige Nichte Sophia, die in Deutschland lebt, einfach.

Nach einem Austausch von Deutschem Bier (eine Kiste als Gastgeschenk) und Nicšik Bier (zum sofortigen Verzehr, während wir aufs Taxi gewartet haben) sind wir dann wieder in die Stadt gefahren und haben uns mit Sandra und Fee zum Essen getroffen.

und hier noch ein paar Impressionen aus Nikšik:
Spielhölle für Kinder:

gekochte Maiskolben als Snack:

wie schon in Bosnien sind Panzer ein normales Kinderspielzeug:

Und jetzt freuen wir uns dass es morgen endlich losgeht! Der ACT erwartet uns.
Hier weiterlesen: Nächster Tag
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