Durrës - Shkoder, TET Albanien
Bild des Tages:

Die Nacht war nicht sehr ruhig, weil wir ja direkt an der Party- Strandmeile geschlafen haben. Aber ich war so fertig gestern, dass es mir schon während des Blogschreibens den Stecker 3 Mal gezogen hat. Entsprechend habe ich gut geschlafen im Gegensatz zu Uller. Um 7 klingelt der Wecker und die Strandpromenade wacht langsam auf. Wir auch und gehen frühstücken und packen unser Zeug. Es ist schon wieder ziemlich warm, ich mache also direkt im Hotelzimmer schon mein Jersey pitschnass. Dann müssen wir erstmal zur Tankstelle von gestern fahren. Nach dem Tanken war gestern nicht klar, ob die Abbuchung geklappt hat und wir haben versprochen heute nochmal zu kommen um das zu checken. Ich habe alles in Google Translate eingegeben und der heutige Tankwart liest eifrig Zeile für Zeile und sagt dann dass alles okay sei. Die 40 Euro sind bei Ihnen eingegangen. Prima, dann kann es ja losgehen. Wir fahren erstmal wieder die sehr belebte Schnellstrasse dann eine kleinere Landstraße und bis Rreshen, das wir ja eh schon kennen. Dort geht nicht nur der ACT sondern auch der TET direkt durch. Hier wollen wir nochmal was trinken und Pause machen bevor es losgeht. Die erste Bar war ein Griff ins Klo, der Cappuccino ein angerührtes Pulver, nachdem Uller den reklamiert hat, kommt doch noch ein echter Espresso Macchiato. Aber mir ist heiß und wir sollten eigentlich noch was essen. Nach viel Hin- und Her beschließen wir endlich die Bar zu wechseln. Direkt neben der neuen Bar gibt es einen Byrek Stand und wir holen uns zwei Byreks / Böreks, dann noch jeder eine Cola und Uller noch ein Eis im Supermarkt nebenan. Nachdem die Shirts nochmal in Wasser getränkt wurden, geht es dann Richtung Track. An der Tankstelle unserer damaligen Übernachtung in Rreshen spritzt Uller nochmal seinen Kühler ab, damit er Luft bekommt und checkt das Öl, das ist erschreckend leer. Also eine schattige Stelle suchen, um es aufzufüllen. Aber erstmal geht es sehr sonnig auf den Berg hoch zu einem Stausee.


Die Strasse und der See scheinen nicht alt zu sein, aber die Strasse bricht an mehreren Stellen schon spektakulär ab.

Unerwarteterweise tauchen auf der anderen Seite des Berges ein paar Häuser auf und hier gibt es auch einen schattenspendenen Baum. Jetzt Werkzeug aus der Tasche ganz unten rauskramen und das Öl aus der anderen Tasche, dann kann der Durst der G/S befriedigt werden.

Wir befeuchten uns nochmal mit Wasser dann geht der Schotter los. Wunderschön und nicht so schwierig, einige Strecken sind wunderbare Schotterautobahnen auf denen wir mit Tempo 50 voran kommen, andere haben große Flusskiesel oder Erde oder gröberen Schotter. Es ist abwechslungsreich aber super machbar und wenig steil. Am längsten brauchen die vielen Fotopausen weil es halt arg schön ist :-)








und es gibt auch für die Fußgänger beeindruckende Brücken hier (nür über eine Treppe erreichbar). Ich überschlage mal in Kopf dass bei den Baukosten und der Fussgäbgerfrequenz jedes Überschreiten dieser Brücke wohl einen 4 stelligen Betrag kosten müsste…

Als wir wieder auf der Strasse ankommen (die man dafür wegen der Schlaglöcher gerade mal mit 35km/h befahren kann) schiesst mich fast ein Mofafahrer ab, der, wie eigentlich alle hier, aus unerfindlichen Gründen einen Spiegel montiert hat. Genutzt werden diese Dinger nämlich von wirklich gar niemandem. Er schneidet die Kurve so krass, während ich links überhole, dass ich fast im Graben lande. Hupen wollte ich dann doch auch nicht, sonst wäre er vor Schreck vom Mofa gefallen.
Dann ist auch diese Rumpelpiste zu Ende, es geht über eine hübsche Brücke (Brücken scheinen heute das bestimmende Thema zu sein) und direkt danach über einen geschotterten Damm. Links und rechts geht es runter, witzig da drauf zu fahren.


Irgendwo auf dem Damm liegt ein halbverwestes Tier. Ich erkenne nur die Gedärme, der Größe nach Ziege, Schaf oder Hund. Kurze Zeit später sind wir dann wieder dort, wo wir uns auskennen - in der Gegend um Shkodra, wo wir schon durch den ACT durchgekommen sind. Wir suchen ein schattiges Plätzchen für den Nachmittagsdrink und um zu überlegen, wo wir es noch hinschaffen wollen/können. Die Männer am Nachbartisch bezahlen unseren Eistee. Das ist so süß, dass die hier sowas machen! Und wir können wieder nur ein Falemenderit erwidern.
Wir haben jetzt auch einen Plan und wollen in ein Resort am Shkodra See. Ein bisschen chi-chi aber das macht nichts. Es gehört dem bekanntesten albanischen Fußballer (Hysaj) der zur Zeit bei Lazio Rom spielt. Ziemlich hübsch und wir genießen den Pool nachdem wir aus den verschwitzten Klamotten raus sind. Und das Abendessen ist auch lecker. Alles richtig gemacht.


Jetzt brauchen wir nur noch einen Plan für morgen….
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