Shkoder - Petrovac

Bild des Tages:


Wir haben gestern Abend noch sinniert wann und wie wir nach Niksic zurückkommen wollen einerseits haben wir keine Lust mehr auf die Klamotten und die Hitze andererseits ist der Urlaub zuende sobald wir in Niksic sind. Die Übernachtungen mit dem Gespann aus Bus und Hänger mit 4 Mopeds werden diesmal (aus Gründen) vom Pragmatismus geprägt sein. Also Hauptsache ebenes und weitläufiges Parken also keine kroatischen Dörfer am Meer 😂

Wir checken deshalb mal mit der Kurviger App wie wir jetzt noch hübsch nach Niksic fahren könnten. Und Kurviger hat eine super Idee nämlich über die Berge zwischen dem Shkodrasee und der Adria zu fahren.

Dann bietet sich auch noch eine Nacht am Meer an und es gibt zwei entspannte Halbtagesfahrten. Also gut! Erstmal Frühstück und mich in Schatten packen. Dann ist das Ziel erst Tanken, Lavazh (Autowäsche) und alle restlichen Lekë loszuwerden. Erstmal stauen wir uns durch Shkodra durch (der Algorithmus von Kurviger fand das wohl besser als die bequeme Ungehungsstrasse 🙈. Dann kommen wir schon zügig Richtung Grenze und haben immer noch alle Lekë! Aber dann kommt die rettende Tankstelle. Leider aber keine Lavazh. Dafür ein Café und ein Souvenirshop um noch Getränke und Pistazien für das Restgeld zu kaufen.

Wer braucht schon ein sauberes Moped… An der Grenze geht alles super zügig, Uller bekommt kaum rechtzeitig die Papiere aus der untersten Lage des Tankrucksacks (der ja jetzt voll mit Getränken und Pistazien ist und noch ein paar Byrekreste und Sesamstangen aus Geiechenland enthält) dann sind wir schon in Montenegro. Dort steht aber dafür eine sehr lange Schlange die nach Albanien will.

Wir biegen kurz nach der Grenze ab in unseren Track von Kurviger. Hübsche kleine Strässchen und dann kommt die P16. Wie wir später im Zimmer lesen eine der malerischsten Straßen Montenegros. Recht hoch oben über dem Shkodrasee mit toller Aussicht. Und zum Glück auch ein paar Feigenbäumen um meine nie enden wollende Lust auf Feigen etwas zu besänftigen.

Plötzlich taucht ein perfekt gelegener Imbiss auf, weil sich das so anbietet gibt es hier ein Eis und eine Cola. Und kaum stehen unsere zwei Mopeds da halten mehrere andere da auch. Bis auf den letzten Platz ist es auf einmal voll und ein Münchner Solo Fahrer gesellt sich zu uns.


Nachdem wir unsere Shirts nochmal nass gemacht haben geht es weiter. Immer achtsam, weil die Straße nur für ein Auto reicht und die Montenegriner leider auch überall sind, z.B mit den Augen auf dem Handy statt mit der Konzentration auf der Straße. Das einzige was sie von den Albanern unterscheidet ist dass sie dabei auch noch schnell fahren.

Manchmal muss man dann eben besser stehen bleiben um zu gucken. Echt hübsch diese Straße!

Neben den Ausblicken gibt es auch angenehme Passagen in den dichten Kastanienwäldern mit den uralten Bäumen und mit Farnen.


Die Straße endet dann in einer plötzlichen Touristen Hochburg. Hier kann man Boote leihen bzw. Ausfahrten machen.

Für uns geht es jetzt aber auf die größere Straße und dann runter na h Petrovac, ein gemütliches altes Fischerdörfchen in dem wir eine hübsche Unterkunft gefunden haben mit Parkplatz für die Mopeds.

Hier können wir jetzt den letzten Urlaubstag genießen, jetzt sind es nur noch 2-2,5h morgen bis Niksic.

unser Eingang zum Zimmer (rechts) ist gut getarnt

mit dem hübschen Ausblick aufs Meer lässt es sich gut ankommen


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